Untersuchung und Implementierung eines Verfahrens zur Rauschreduktion in bewegten Bildern

Master-Thesis

Für die Untersuchung von Gussteilen in der Industrie werden zunehmend Röntgensysteme verwendet, die zweidimensionale Standbilder des Prüflings machen und automatisch auswerten. Da die Objekte zumeist deutlich größer sind als der Röntgendetektor und das Objekt aus unterschiedlichen Blickwinkeln abgebildet werden muss, entstehen zwangsläufig nicht nutzbare Zeiten durch die mechanische Handhabung des Objekts (Beschleunigen, Abbremsen, Ausschwingen). Bei kontinuierlicher Aufnahme und Bewegung können diese Zeiten deutlich reduziert werden, jedoch sind die entstehenden Bilddaten stark verrauscht.
Durch Ausnutzung des Vorwissens einer kontinuierlichen Bewegung eines Objekts können die sich stark überlappenden verrauschten Einzelaufnahmen derart zur Deckung gebracht werden, dass eine Rauschreduktion durch Mittelung deckungsgleicher Bildpixel möglich ist.
Durch geeignete Auswahl der zu mittelnden Pixelgruppen ist es weiterhin möglich, bestimmte Teile des Objekts scharf abzubilden, während unerwünschte Details verwischt werden.
Ziel der Arbeit ist die Untersuchung und Implementierung eines solchen Verfahrens sowie der dazugehörigen Kalibrierung.

Advisor(s)