Segmentierung und Visualisierung von Gehirnstrukturen mittels Volume Probing

Studien-/Diplomarbeit

Die Magnetresonanztomographie (MRT) stellt auf Grund der Ortsauflösung und der hohen Bildinformation ein wichtiges Verfahren in der bildgebenden Diagnostik dar. Sie liefert Bildinformationen ueber Weichgewebe und Strukturen innerhalb des Gehirns. Eine schnelle Segmentierung von Strukturen liefert die Verwendung von Transferfunktionen, die sich auf Voxel mit gleichen Intensitäten auswirken. Nachteil ist jedoch der fehlende räumliche Zusammenhang zwischen den Voxeln, so dass eine Segmentierung unterschiedlicher Strukturen im MR mit gleichen Intensitäten schwierig ist.


Ziel dieser Arbeit ist die Implementierung eines Rendermoduls, welches vorab eine Struktur im Gehirn mittels Volume Probing (Herausschneiden einer beliebigen Geometrie aus einem Datensatz) segmentiert. Das Kernziel liegt in der Generierung verschiedener Transferfunktionen (z.B. abhängig von der erhaltenen Tiefeninformation oder vom jeweiligen Gradienten) die integriert und untersucht werden sollen. Um eine informative Visualisierung der umliegenden Strukturen zu erhalten, ist es weiterum nötig mittels Multitexturen und Clipping Planes das restliche Volumen zu visualisieren.


Literatur:

Weiskopf, D. and Engel, K. and Ertl, T.
Interactive clipping techniques for texture-based volume visualization and volume shading IEEE Transactions on Visualization and Computer Graphics 2003

Advisor(s)

  • Sabine Iserhardt-Bauer