Prozedurale Generierung von Gebäuden für den Einsatz in der Fahrsimulation

Master-Thesis

Hintergrund: Auf weiten Gebieten der Forschung und Entwicklung hat sich die Simulation als Mittel zur Erkenntnisgewinnung über real ablaufende Vorgänge etabliert und bewährt. In der Automobilbranche wird die Fahrsimulation unter anderem dazu eingesetzt, prototypische Systeme, wie beispielsweise Anzeige-Bedienkonzepte oder Fahrerassistenzsysteme kommender Produktgenerationen frühzeitig zu untersuchen und auf ihre Gebrauchstauglichkeit hin zu analysieren. Die Simulation erlaubt es, die Anzahl der realen Testfahrten zu minimieren und damit dem zunehmenden Kostendruck und den kürzer werdenden Produktzyklen der Industrie gerecht zu werden. Weiterhin lassen sich in der Simulation kritische Verkehrssituationen reproduzieren und untersuchen, ohne dabei Risiken eingehen zu müssen. Dies ist bei der Erprobung von sicherheitskritischen Systemen, z.B. aus dem Bereich der Fahrerassistenz, unverzichtbar. Damit die Fahrsimulationsuntersuchungen Rückschlüsse auf die Wirklichkeit zulassen, ist es dabei unerlässlich, dass die Simulation einen realistischen Eindruck vermittelt. Da die visuelle Information ein wesentliches Element der menschlichen Wahrnehmung darstellt, kommt der Computergraphik in der Fahrsimulation eine tragende Rolle zu.
Aufgabenstellung: Um die Darstellungsqualität der Gebäude und Städte in der Echtzeitvisualisierung der Fahrsimulation zu verbessern, sollen in dieser Diplomarbeit mit Hilfe von prozeduralen Techniken detaillierte Gebäude generiert werden. Die Aufgaben-stellung umfasst sowohl die Erstellung der Geometrie in mehreren Detailstufen als auch die Generierung von Texturen. Um die Generierung steuern zu können, soll eine eine graphische Benutzeroberfläche implementiert werden, die die Festlegung der wesentlichen Berechnungsparameter erlaubt. Weiterhin sollen die Daten durch ein Standardformat exportiert werden können, um diese für die externe Weiterverarbeitung nutzbar zu machen.

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